Erektion

ÜBER EREKTION

MÄNNLICHE GESCHLECHTSORGANE UND EREKTION

MÄNNLICHE GESCHLECHTSORGANE UND EREKTIONErektion wird definiert als ein erregter Zustand der Sexualorgane – dem Penis bei Männern und der Klitoris bei Frauen. Die Erektion entsteht durch körperliche und mentale Stimulation der erogenen Zonen. Die Erektion ist eine automatische Körperfunktion, die nicht bewusst kontrolliert werden kann. Sie Ist ein komplexer Prozess, an dem viele Teile des Körpers beteiligt sind – das Gehirn, Hormone, Nerven, Muskeln und Gefäße. Wenn etwas die Funktion von einem dieser Hauptakteure stört, dann kann es als Folge zu einer erektilen Dysfunktion kommen.

Die männlichen Geschlechtsorgane bestehen aus den Hoden (Testikel), dem Penis und einer ganzen Reihe von Kanälen und Drüsen. Das äußere Geschlechtsorgan ist der Penis. Der wichtigste Teil des Systems sind jedoch die Hoden, Geschlechtsdrüsen, die männliche Keimzellen (Spermien) und Hormone produzieren. Der Prozess der Samenbildung wird Spermatogenese genannt. Dort wird auch männliches Sexualhormon Testosteron produziert, das in den Blutkreislauf gelangt und einen Einfluss auf die Reifung der Spermien, das Auftreten von sekundären sexuellen Merkmalen (Körperbehaarung, tiefe Stimme) und die Erektion hat.

 

Besonderheit: Da die Testosteron-Ausscheidung während des Schlafes am intensivsten ist, wachen Männer morgens oft im erregten Zustand auf. Die Morgenerektion kann auch   auf die Ursache von Potenzproblemen zeigen – wenn ein Mann beim Geschlechtsverkehr keine Erektion hat, sie während des Schlafes aber vorhanden ist, dann ist die Ursache einer Erektionsstörung eher psychischer Natur.

 

Der Penis ist der äußere Teil des männlichen Geschlechtsorganes. In ihm befinden sich drei Säulen von Schwellkörpern, die aus glatten Muskeln, Bindegewebe und schwammartigen Blutgefäßen bestehen. Wenn wenig Blut durchfließt, ist der Penis locker. Während der sexuellen Erregung erweitern sich die Arterien, die Blut zum Penis führen, die schwammartigen Gefäße füllen sich mit Blut und der Penis schwillt an – es kommt zur Erektion. Gesunde Blutgefäße sind somit Grundlage für eine normale Erektion.

Das Gehirn ist auf allen Ebenen der Sexualität beteiligt – von der Wahl des Partners und der Erregung bis hin zur Erektion und dem Orgasmus. Deshalb sagen wir oft, dass Sex im Kopf stattfindet. Für eine stärkere Erektion und einen normalen Geschlechtsverkehr, bei dem man Vergnügen empfindet, ist daher das Zusammenspiel verschiedener Körperteile notwendig.

EREKTIONSSTÖRUNGEN

Erektion ProblemeEine Erektionsstörung bedeutet, dass der Mann Schwierigkeiten hat, die für einen normalen Geschlechtsverkehr notwendige Erektion zu bekommen und aufrechtzuerhalten. Probleme mit der Erektion können gelegentlich oder regelmäßig auftreten und wirken sich unabhängig von ihrer Häufigkeit auf die Beziehung und das Selbstwertgefühl des Mannes aus. Erektionsstörungen und im Extremfall Impotenz können durch psychologische Faktoren bedingt sein, sie können aber auch ein Symptom einer ernsthaften Erkrankung sein (normalerweise ein Herzproblem).

 

Studien haben gezeigt, dass sich nur rund ein Viertel der Männer die Probleme haben behandeln lassen, was größtenteils auf das Gefühl von Scham, Unbehagen und Angst zurückzuführen ist. Viele Männer betrachten Erektionsprobleme immer noch als ein Tabu und einen Verlust ihrer Männlichkeit; als etwas, über das nicht in der Öffentlichkeit oder mit einem Partner gesprochen wird. Fakt ist aber, dass fast die Hälfte der Männer in ihrem Leben mit einer milden oder schweren Form der erektilen Dysfunktion konfrontiert wird.

 

Es gibt verschiedene Ursachen für erektile Dysfunktion – von einfachem Stress und Überforderung bis hin zu schweren Erkrankungen. Obwohl erektile Dysfunktion auch jüngere Männer betreffen kann, wird es mit zunehmenden Alter immer schwieriger eine Erektion zu bekommen und aufrechtzuerhalten. Erektile Dysfunktion ist eine der unerwünschten Begleiterscheinungen des Alterungsprozesses. Ältere Männer leiden nämlich häufiger an Herz-Kreislauf-Erkrankungen und nehmen in der Regel mehrere Medikamente ein, die sich auf Potenz auswirken können. Männer, die an einer erektilen Dysfunktion leiden, sollten sich zuerst bewusst sein, dass sie nicht alleine sind. Laut den Angaben einer Klinik in Cleveland, erlebt die Hälfte alle Männer in ihrem Leben eine erektile Dysfunktion – 40% der Männer über 40- und sogar 70% der Männer über 70. Groben Schätzungen zufolge leidet somit fast die Hälfte aller Männer im Alter zwischen 40 und 70 an einer Form von erektiler Dysfunktion.

URSACHEN FÜR EREKTIONSSTÖRUNGEN

Depression

Das Gehirn wird oft als erogene Zone übersehen. Sexuelle Erregung entsteht im Kopf und macht sich erst danach im Rest des Körpers bemerkbar. Depressionen töten Lust und verhindern somit eine Erektion. Ironischerweise unterdrücken viele Medikamente, die zur Behandlung von Depressionen verwendet werden, das sexuelle Verlangen und es ist folglich noch viel schwieriger eine Erektion, zu bekommen und einen Orgasmus, zu erleben.

 

Stress, Angstzustände, Angst

Stress kann viele Teile des Körpers stark beeinflussen. Der Penis ist da keine Ausnahme. Wenn Sie z.B. Gedanken über finanzielle Probleme oder Arbeitsprobleme haben, ist Sex das Letzte, dass Sie tun möchten. Wenn Sie unausgeschlafen sind, dann sehen und benutzen Sie das Schlafzimmer nur noch für eine Sache – schlafen. Je mehr Sie Angst haben, dass ihr Penis Sie in einem entscheidenden Moment im Stich lassen wird, desto wahrscheinlicher wird es, dass dies tatsächlich passiert.

 

Schwierigkeiten in der Partnerschaft

Fühlen Sie sich zu ihrer Partnerin nicht mehr hingezogen? Haben Sie unerfüllte sexuelle Fantasien, die Sie nicht laut aussprechen? Ist Ihre Partnerschaft auf einen niemals endenden Streit reduziert worden? Beziehungsprobleme und mangelnde Kommunikation zwischen Partnern sind häufige Ursachen für Unzufriedenheit im Intimleben, verminderter Libido und Potenzprobleme.

 

Pornografie

Forscher haben eine überraschende Verbindung zwischen einem häufigen Konsum pornografischer Inhalten und psychologischen Problemen entdeckt, die die Fähigkeit, eine Erektion mit einer realen Person zu bekommen, reduzieren können. Männer werden dabei von der Person die vor ihnen steht nicht sexuell erregt und das, obwohl Sie sie attraktiv finden. Sie können jedoch ohne Probleme eine starke Erektion beim Konsum von Pornografie bekommen.

 

Alkohol und Drogen

Viele Menschen denken, dass Alkohol dabei hilft, in eine gute Stimmung für Sex zu kommen. Etwas mehr Entspannung durch den Konsum von Alkohol und anderen Drogen (Amphetamine, Kokain, Cannabis) kann es Männern jedoch sehr schwer machen eine Erektion, zu bekommen und sie aufrechtzuerhalten.

Medikamente

Die Einnahme von Medikamenten kann sich auf ihr Bettleben auswirken. Viele häufig verwendete Medikamente können eine erektile Dysfunktion verursachen: Medikamente gegen Bluthochdruck, Schmerzmittel, Antidepressiva, Antiallergika und Steroide.

Übermäßiges Körpergewicht

Übergewicht hemmt Ihr Sexualleben, nicht nur wegen eines schlechteren Selbstwertgefühls. Übergewichtige Männer haben niedrigere Werte des Sexualhormons Testosteron im Blut, der für das sexuelle Verlangen und die erfolgreiche Erektion sehr wichtig ist. Übergewicht wirkt sich auch auf den Blutdruck und die Arteriosklerose (Verkalkung der Arterienwände) aus, was zu einer Minderung des Blutflusses in den Penis führen kann.

 

Krankheiten und Verletzungen

Viele Krankheiten können die Nerven, Muskeln und den Blutfluss beeinflussen – Faktoren, die für das Entstehen einer Erektion notwendig sind. Kardiovaskuläre Erkrankungen (Hypertonie, Arteriosklerose), Erkrankungen des Nervensystems (multiple Sklerose), der Prostata, Blase und Niere können erektile Dysfunktionen verursachen oder beeinflussen. Besonders gefährdet sind Männer, die an Diabetes leiden. Probleme treten bei ihnen durchschnittlich 10-15 Jahre früher auf. Zahlreiche Studien legen einen Zusammenhang zwischen Zahnerkrankungen (Parodontose, chronische Zahnfleischerkrankungen) und erektiler Dysfunktion nahe. Bakterien aus dem Mund gelangen dabei in den Blutkreislauf und können auch die Blutgefäße, die Blut in den Penis zuführen schädigen. Im Gegensatz zum veralteten, aber noch vorhandenen glauben, verursacht Masturbation keine Erektionsprobleme. Probleme mit der Erektion können jedoch auf Verletzungen des Penis, der Wirbelsäule oder auf einen unausgeglichenen Hormonspiegel zurückgeführt werden.

WIE SIE SICH SELBST HELFEN KÖNNEN

Für eine vollständige und lang anhaltende Erektion sind sowohl ein gesunder Körper als auch ein gesunder Geist wesentlich. Daher ist es für ein aktives Sexualleben wichtig, dass Sie sich um Ihre körperliche und geistige Gesundheit kümmern.

Heutzutage ist das Tempo im Leben so schnell, dass wir unseren täglichen Verpflichtungen kaum noch nachkommen können. Sich um gesunde Ernährung und Bewegung zu kümmern, wird oft auf das Abstellgleis geschoben. Die Folgen machen sich in allen Lebensbereichen bemerkbar – auch im Schlafzimmer.

Sie sollten bei der Suche nach einer Lösung für ihre Erektionsprobleme nicht auf einen gesunden Lebensstil verzichten. Wenn Erevit Plus ihr Batman ist, dann ist ein gesunder Lebensstil sein Robin – sie arbeiten als Team und wirken im Zusammenspiel als eine Formel, die ihre Nächte heiß und Ihr Schlafzimmer wieder zu ihrem Lieblingsplatz machen kann.